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„Gerade weil wir nicht mehr so genau wie früher wissen, was morgen wird, sind wir nahezu verpflichtet, tief im Moment zu leben.“ Bernd Ulrich, in : DIE ZEIT, 22.01.2026
In dem vorangegangenen SPIELRAUM-Projekt der Stadt Meschede, „Urban Fusion: Tanz verbindet!“ wurde die Zusammenarbeit mit Schulen substantiell intensiviert, mit dem Folgeprojekt „Oh Yeah!“ knüpfen die kommunalen Kulturakteur*innen an diesen Erfolg an. Dem zeitgenössischen Tanz treu bleibend erweitern sie die Zielgruppe um Menschen mit anderen Lernmöglichkeiten und Senior*innen.
In zwei generationenübergreifenden Gruppen werden gemeinsam mit Paolo Fossa und Gitta Roser Tanzsequenzen erarbeitet und im April 2027 im Vorfeld der Vorstellung 9.2 von der kanadischen Compagnie Cas Public in der Stadthalle gezeigt. Das Workshopangebot wird danach fortgesetzt und mündet in eine weitere – bestenfalls mixed-abled – Produktion, die 2028 gezeigt wird.
Parallel wird die Grenze zwischen Kurator*in/Konsument*in ein Stück weit aufgehoben. Projektteilnehmende sichten und wählen eine Produktion für den Stadthallen-Spielplan 2028 aus. Neben der online-Sichtung sind Sichtungsfahrten mit Projektteilnehmenden zu Events wie z.B. dem WESTWIND-Festival oder zu Produktionen von NRW-Tanzkompanien wie DIN A 13 oder cie.nomoreless geplant. Dabei entscheidet die
Gruppe, was gesichtet und 2028 in der Stadthalle Meschede gezeigt werden soll.
Auch die projektbegleitende Öffentlichkeitsarbeit obliegt den Teilnehmenden, idealerweise in Zusammenarbeit mit der Film-AG einer Schule.
Verstetigend ist ein inklusiver, generationenübergreifender Programmbeirat angedacht, der von der Kreis- und Hochschulstadt Meschede veranstaltete oder geförderte Veranstaltungen sichtet, Zugangsbarrieren reflektiert und eigene Vorschläge für Veranstaltungsformate macht.
Interkommunal ist die synergetische Kooperation mit den Städten Arnsberg und Brilon, die mitunter hochkarätige Tanzproduktionen zeigen, eine weitere Perspektive, die Meschede während und nach dem Projekt verfolgen wird.
SPIELRAUM_26-28_netzWERK_transfer
Die im Projekt gewonnenen Erkenntnisse werden im Rahmen eine SPIELRAUM_imPULS Veranstaltung mit den beteiligten Akteur*innen an das Netzwerk weitergegeben und nach Möglichkeit in einer Broschüre dokumentiert.