Türen öffnen // Theater & Konzerthaus Solingen

Mit dem Projekt „Türen öffnen“ entwickelt das Kulturbüro für das Theater & Konzerthaus Solingen neue Formen der Zusammenarbeit mit der Stadtgesellschaft und reagiert damit auf gesellschaftliche Verunsicherung, Polarisierung und den Verlust gemeinsamer öffentlicher Räume. Insbesondere nach dem Terroranschlag auf das „Festival der Vielfalt“ im Jahr 2024 stellt sich die Frage, wie Orte des Dialogs und des demokratischen Miteinanders gestärkt werden können.

Das Theater versteht sich dabei als offener sozialer Raum, der Begegnungen und kulturelle Teilhabe ermöglicht.

Aufbauend auf den Erfahrungen des Vorgängerprojekts „Kulturpfade Solingen“ verfolgt „Türen öffnen“ das Ziel, Menschen zu erreichen, die bisher kaum Berührung mit dem Theater hatten, und sie langfristig als aktive Mitgestalter*innen des kulturellen Lebens zu gewinnen. Dafür entstehen nachhaltige Kooperationen zwischen dem Kulturbüro Solingen, dem Kommunalen Integrationsmanagement, der freien Kulturszene sowie weiteren Akteur*innen aus Integration, Jugendbeteiligung, Sozialarbeit und Zivilgesellschaft.

Gemeinsam mit dem Kollektiv projekt-il werden über drei Jahre hinweg partizipative Formate im öffentlichen Raum und im Theater entwickelt, in denen Menschen unterschiedlicher Herkunft, Generationen und Lebensrealitäten als Expert*innen des Alltags künstlerisch gestaltend agieren.

Die im Projekt entstehenden Formate der kulturellen Mitgestaltung, darunter eine Bürger*innenbühne, künstlerische Stadtinterventionen sowie gemeinschaftsorientierte Projekte im öffentlichen Raum, werden über das Projekt hinaus verstetigt.

Zur langfristigen Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements begleitet und unterstützt das Kulturbüro den Gründungsprozess eines Fördervereins für das Theater & Konzerthaus Solingen.

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Das Kulturbüro Solingen erstellt einen Leitfaden in Form einer Dokumentation mit Handlungsempfehlungen und Erfahrungen zur Begleitung der Gründung eines Fördervereins und teilt diesen mit dem SPIELRAUM-Netzwerk – ggf. im Rahmen einer imPULS-Veranstaltung.

Kulturpfade Solingen

Von der Ankunft bis zur Abfahrt: Wir haben an alles gedacht.




Mit unserem neuen Projekt „Kulturpfade Solingen“ haben wir ein einzigartiges „Rundum-sorglos-Paket“ für Sie entwickelt!

Von Ihrer Ankunft bis zu Ihrer Abreise haben wir an alles gedacht. Reisen Sie einfach und bequem mit dem Bus an und genießen Sie eine herzliche Begrüßung inklusive Begrüßungsgetränk und Fingerfood-Snack. Anschließend tauchen Sie in unsere „Kulturoasen“ ein. Hier erwarten Sie spannende Aktionen von talentierten Künstlerinnen und Künstlern der Freien Szene Solingens, die Ihnen ein tieferes Verständnis für Kunst und Kultur vermitteln und die Teilhabe an kulturellen Erlebnissen fördern. Nach der Veranstaltung warten unsere Sammeltaxis auf Sie, um Sie sicher wieder nach Hause zu bringen.

Es ist uns ein Anliegen, ein nachhaltiges Theater- und Konzerterlebnis zu bieten, das Ihnen die Möglichkeit gibt, die Vielfalt unserer kulturellen Angebote zu entdecken. Lassen Sie sich von uns mit auf eine Reise durch die Welt der Kultur nehmen und erleben Sie, wie bereichernd ein Theaterbesuch sein kann.

Für die folgenden Veranstaltungen haben wir ein exklusives Begleitprogramm in Kooperation mit Künstlerinnen und Künstlern der Freien Szene Solingens für Sie entwickelt.

Bitte beachten Sie: Das Angebot gilt nur für Neukunden. Pro Kundin und Kunde können nur zwei Tickets gebucht werden. Ermäßigte Karten können nur an der Theater- und Konzertkasse gebucht werden.

weitere Infos:
// DIE DEUTSCHE BÜHNE / SPIELRAUM-Themenheft
// SPIELRAUM impACT Podcast #8

Zu den Veranstaltungen

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in Kooperation mit der Universität Paderborn > mehr

Kulturmanagement der Stadt Solingen: Das Orlando-Projekt

Wer schreibt das Gedicht? Eine hybride Revue durch Zeit und Traum frei nach Virginia Woolf
Das Orlando-Projekt ist eine diverse Revue, die mit allen Mitteln des Theaters und der bildenden Kunst spielerisch der Frage nachgeht, wie Literatur entsteht. Es erzählt die Geschichte von Virginia Woolfs wichtigstem Werk um die Hauptfigur Orlando, die durch die Jahrhunderte und Geschlechter reist und dabei ein Gedicht verfasst, das der Roman jedoch nicht preisgibt.

Das Orlando-Projekt erforscht die zentrale Frage: Wer schreibt das Gedicht? Dabei erkundet es mit der Einführung einer Künstlichen Intelligenz den Begriff „Identität“ über die menschliche Existenz hinaus. Ein Orlando wird geschaffen, programmiert, der eigenständig Fragen zu seiner Welt stellt. Mit Tanz, Malerei, Musik und Sprache entsteht dabei vor Publikum und in Echtzeit das Gedicht, das Virginia Woolf nie geschrieben hat.

Also, wer schreibt das Gedicht?

Für Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene.



Mitwirkende

Astronautenkost
Inszenierung: Andreas Schäfer
Musikalische Leitung: Julian Müller
Bühne: Daniela Baumann, Andreas Schäfer

Daniela Baumann, Özlem Özgür Dündar, Claudia Gahrke, Suzan Köcher, Nicole Leu, Herbert A. Mitschke, Julian Müller, Jens Vetter, Mark Weigel

Dank an die Solinger IT-Beratungsfirma für agile Softwareentwicklung codecentric AG für die Programmierung und Bereitstellung der Künstlichen Intelligenz. > mehr